ES-GenderRebellen

Treffpunkt für Transgender Tv, Ts (...) und besonders Genderrebellen, also alle die sich ihrem Geschlecht falsch zugeordnet fühlen, sich einem anderen als ihr Geburtsgeschlecht, keinem oder zwei Geschlechtern zuordnen.


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Wahre Liebe kennt kein Geschlecht

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1 Wahre Liebe kennt kein Geschlecht am Mo Aug 31, 2009 9:12 pm

schmalesHemd

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Admin
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(Weils so schön ist noch einmal! Mein Lieblingsthread aus dem zirkel, darf hier nicht fehlen.
Eure alten Posts dürft ihr gern übertragen.)

_ das ist wahr!
_is nicht wahr!
_weisss ich nicht.



Zuletzt von schmalesHemd am Fr Okt 23, 2009 3:34 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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2 Re: Wahre Liebe kennt kein Geschlecht am Do Sep 24, 2009 9:57 pm

Sternengaukler Nevan-Dios

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_neutral

es gibt sicher immer probleme damit.
das geschlecht kann man immerhin nur schwer verstecken. zumindt die wirklich offensichtlichen dinge.
egal wie sehr man sich in kleidung verhüllt. spätestens bei der stimme fällt es auf.

doch gibt es auch menschen (ich kenne 2 davon) die darüber hinweg sehen.
jedoch fällt es mir selber sehr schwer eine beziehung zu beginnen.
zu einer beziehung gehört auch körperlicher kontakt. spätestend da ist bei mir der ofen aus, weil ich es nicht ertrage.
nicht mal im dunklen. hier fehlt etwas, da ist etwas zu viel usw.
man kann darüber nicht einfach hinweg sehen. zumindest ich selbst nicht...

http://cananga-odorata.deviantart.com/

3 Re: Wahre Liebe kennt kein Geschlecht am Fr Sep 25, 2009 3:58 pm

sebas33

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Moderat
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Liebe ist nicht rational aber nicht irrational...

Liebe dient u.a. einem Sinn. Die der Fortpflanzung. In diesem Sinne kennt die Liebe ein Geschlecht.
Aber es gibt ja auch die Homosexuellen... wobei hier die Liebe auch ein Geschlecht kennt, das eigene.

Die die beide bevorzugen -hier kennt die Liebe wohl kein Geschlecht.

Bei den Transvestiten komm ich ins schleudern. Wie ich was einordnen soll.
Ist man da nun hetero oder homosexuell... oder doch Bi-sexuell?
Entscheidet man hier jetzt aus dem Geburtsgeschlecht oder aus dem gefühlten Geschlecht heraus?
Wenns ums ''es'' geht würd ich eher darauf tendieren das die Liebe kein Geschlecht kennt. Denn hier steht man irgendwie in der Mitte.


Ich denke muss jeder für sich sehen. Einer reine Ansichtssache.

*chaos a-hoi*

4 (Wahre) Liebe kennt kein geschlecht! am Sa Sep 26, 2009 11:20 pm

schmalesHemd

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Admin
Admin
> bei Homosexuellen die Liebe auch ein Geschlecht kennt-
das eigene.
- dazu würd ich ja sagen dass dabei die Sexualität ein Geschlecht kennt, aber es gibt ja auch Homosexuelle die sagen dass sie sich auch nicht vorstellen können sich in Jemanden vom anderen Geschlecht zu verlieben auch bei Ausklammerung der sexuellen Nichtanziehung.
Ich trenne eigentlich Liebe und Sexualität.

> Bisexuelle
- Dass sie Beides bevorzugen bedeutet aber auch häufig konkret das ihr sexueller Vorzug wechselt albino.

> TG nun hetero oder homosexuell... oder doch Bi-sexuell?
- (nach meinem wissen) ist ein Transvestit [weil das schlüpfen in die Rolle des anderen Geschlecht keine sache der gefühlten Identität ist] was die Orientierung betrifft von seinem Gebutsgeschlecht aus zu bezeichnen.
Ein Transexueller [weil er sich im falschen Körper fühlt] hingegen [respektsmäßig] von seinem empfundenem Geschlecht aus bezeichnet.
Auf Deutschlich:
-Frau die aus spaß/show/Lust Männerkleidung trägt kann davon abgesehen eine 'normale' Hete sein, muss nicht zwangsläufig, kann aber auch lesbisch (oder bi) sein.
-Ein biol.Mann der sich als Frau empfindet und auf Frauen steht sieht sich lesbisch, und wird [wenn sie als solche respektiert wird] auch so bezeichnet.

Nun, was ist wenn ein Neutrum ein anderes Neutrum findet und die beiden stehen eigentlich auf Frauen?
Dann schließt das ja nicht unbedingt aus dass sie sich nicht irgentwann so lieb haben dass es ihnen egal ist dass das jeweils Andere keine Brüste hat.

Um abschließend noch etwas offen zu lassen:
Wenn nun Zwei sich nicht (mehr) lieben können, weil einer von ihnen seine eigenes oder das Geschlecht des anderen nicht (mehr) lieben kann.
Was für eine Liebe ist das dann?

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5 Re: Wahre Liebe kennt kein Geschlecht am So Sep 27, 2009 8:21 am

sebas33

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Moderat
Moderat
Ich trenne eigentlich Liebe und Sexualität.
Ok, dann weiß ich bescheid... ^_^




Nun, was ist wenn ein Neutrum ein anderes Neutrum findet und die beiden stehen eigentlich auf Frauen?
Die Neutrum beide männlich oder weiblich, oder sogar unterschiedlich um Gebutsgeschlecht?

6 -zwischendurch- am So Sep 27, 2009 8:32 pm

schmalesHemd

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Admin
Admin
> Neutrums Gebutsgeschlecht?
- Irrelevant!

http://oodomo.animexx.jp

7 Re: Wahre Liebe kennt kein Geschlecht am So Sep 27, 2009 8:41 pm

sebas33

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Moderat
Moderat
Aber das Geburtsgeschlecht ist meiner Meinung nach ein unverkennbares Merkmal.

8 Re: Wahre Liebe kennt kein Geschlecht am So Sep 27, 2009 9:14 pm

schmalesHemd

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Admin
Admin
Wenn du's drauf anlegst:
Es sind 2 Intersexuelle.

Hermaphrodit und Klinefelter-Syndrom

Razz

http://oodomo.animexx.jp

9 Re: Wahre Liebe kennt kein Geschlecht am So Sep 27, 2009 9:26 pm

sebas33

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Moderat
Moderat
Aber es ist möglich das es verschiedene Konstellationen gibt -somit würde ich sagen das es dann auf die Konstellation ankommt.


Klinefelter-Syndrom
Tritt laut Wiki nur bei Männlichen auf. Geburtsgeschlecht... (abhängig von der Person die es Betrachtet ^_^)

10 Re: Wahre Liebe kennt kein Geschlecht am So Sep 27, 2009 9:47 pm

schmalesHemd

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Admin
Admin
Das erscheinungsbild ist männlich, Karyotyp 47 XXY bedeutet aber genetisch beides.

Deine Frage ist zumindest beatwortet.

http://oodomo.animexx.jp

11 Re: Wahre Liebe kennt kein Geschlecht am Fr Okt 16, 2009 8:55 pm

Marek_Noctem

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Moderat
Moderat
_neutral

ich glaube es kommt auf die person an. ich kenn sehr viele, die sagen ich könnte mich nie in eine/n Frau/Mann verlieben. aber ich kenne genau so viele die sagen, dass das geschlecht nicht wirklcih zählt, sondern der charakter.
ich zähle mich zu zweiterem. sicher zähle aussehen und der körper auch. aber für mich haben beide geschlechter vor und nachteile. am ehesten fühle ich zu ES hingezogen, also frauen die etwas männliches an sich haben, männer die ein wenig weiblich sind oder jemand der genau dazwischen steht. aber es zählt auch sehr der charakter und die interessen. wenn das nicht stimmig ist, dann funkt es nicht....

12 Re: Wahre Liebe kennt kein Geschlecht am Sa Jan 02, 2010 4:39 pm

Noriko

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Ich denke die meisten, die sich auf ein Bezugsgeschlecht festlegen tun das aus Faulheit oder Angst über den Tellerrand zu schauen. Ein Hetero ist hetero, weil das eben 'normal' ist, etwas, was man garnicht erst in Frage stellt, wenn man nicht von aussen oder innen dazu gezwungen wird. Ein Homo ist homosexuell, weil er sich bewusst gegen die Norm stellt, sich von den Heteros dadurch abgrenzt, dass er das genaue Gegenteil macht. Nur wenige haben den Mut einen halben Schritt zurückzugehen, und sich sozusagen zwischen den Ufern eine Insel zu suchen und sich bi- oder pansexuell zu nennen.

Warum?

Einerseits weil der Mensch ein Herdentier ist. Und wie definiert man, wer zur Herde gehört? Richtig, indem man sich von den 'anderen' abgrenzt. Das vermittelt ein Gefühl von Sicherheit, gibt Selbstbestätigung. Und homo und hetero sind nunmal eben zwei grosse Gruppen, die sich genau gegenüber stehen - dadurch lässt sich leicht feststellen, auf welcher Seite man steht, während bisexuelle zwar mittlerweile eine Lobby haben, aber eben immernoch zwischen Stuhl und Bank sitzen.

Aus dieser vermeintlichen Dichotomie entsteht das zweite Problem, das mein Onkel mal so schön polemisch formulierte: "Jetzt entscheid dich mal, bist du nu homo oder hetero?"
Jemand der sich als homosexuell outet wird auf jeden Fall schief angeschaut - trotzdem gewöhnt sich die nähere Umwelt irgendwann notgedrungen daran. Aber was, wenn dieser Homosexuelle plötzlich herausfindet, dass das andere Geschlecht ebenfalls interessante Individuen hervorbringt? Kann er diesen Umstand vor sich selbst akzeptieren? Kann es seine Umwelt? Wird er sich trauen, die mühsam erarbeitete Toleranz gegenüber seiner Partnerwahl aufzugeben? Nicht mehr homo, sondern 'normal' zu sein? Es ist schwierig bis unmöglich, eben auch, weil sich der Homosexuelle dadurch aus seiner Herde lösen müsste, denn mit Toleranz gegenüber eines Verrats kann er nicht rechnen.

Nur wenige Leute entscheiden von Anfang an, dass sie bisexuell, statt homo oder hetero sind. Und noch weniger verstehen, dass Geschlechter künstliche Trennungen sind, aufgesetzte, erlernte Werte, fest in unseren Köpfen verankert - aber eigentlich keine Hindernisse.

Mir persönlich ist es egal, was jemand den ich sympathisch finde im Ausweis stehen hat.


(Bezüglich Intersexualität: Da sollte man vielleicht erstmal definieren, was man genau meint. Medizinisch gesehen zählen da AGS (mit oder ohne Salzverlust), Swyer-Syndrom, alle Arten von Androgenresistenz (und das Gegenteil davon, wie hiess das nochma?) und Ullrich-Turner-Syndrom etc ebenfalls dazu.. Ganz zu schweigen von 'leichten' Fällen in denen man nur Mikropenisse oder Klitorishypertrophien beanstanden kann, aber manchmal ebenso rigoros 'korrigiert'..
Das 'Geburtsgeschlecht' existiert da als solches eben oft nicht, da die gonodale, genitale, chromosomale und hormonelle Geschlechtszuweisung nicht konsequent zu treffen ist. Aber typischerweise wird ja einfach irgendwas zugewiesen, dann ist auch die künstliche Aufteilung in homo und hetero wieder möglich - ein Hoch auf die Geschlechterdichotomie Rolling Eyes )

13 Re: Wahre Liebe kennt kein Geschlecht am So Jan 03, 2010 4:44 am

white-tip

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Erstmal kleines Lob an Norika das ist eine gute Ansicht wie ich finde, so in der Art sehe ich das auch wobei ich doch finde das es auch Leute gibt die etwas besonderes sein wollen [ Was mir von anderen auch schon oft gesagt wurde ich aber nur wiedersprechen kann da ich weiß Gott nicht im Mittelpunkt stehen will und es verabscheue ] und sich deswegen auf anderen Wegen befinden und sich damit wohl selbst unglücklich machen indem ein Mädchen sagt das sie lesbisch sei, was aber eigentlich garnicht stimmt nur um sich interessanter dadurch zu machen und eben wie schon erwähnt wurde sich 'abzugrenzen'.

_neutral

Liebe kennt bekanntlicherweise keine Grenzen, ja das stimmt wohl warum sollten wir uns zurückhalten was Liebe anbelangt nur weil wir eben nicht so sind wie wir eigentlich sind, nur es aufgrund unseres Geburtgeschlechts verwehrt wurde ? Das ist vollkommener Humbug! Jeder hat recht wir auch das sollte die Gesellschaft mal langsam einsehen und sich auch dafür öffnen auch wenn es nicht in der Norm liegt, es ist nunmal so und können tut keiner was dafür , geboren sind wir nunmal ob wir wollen oder nicht und das so wie wir sind auch wenn es wahrscheinlich nicht so sein sollte, das sollte wohl jeder einsehen meiner Meinung nach auch wenn es immernoch Naive Leute gibt die uns wahrscheinlich eher Tod sehen würden als das wir uns offen zeigen und auch noch dazu stehen. So etwas regt mich einfach auf, könnten wir dann nicht auch die Heterosexuallität anzweifeln? Gut , es dient zur Fortpflanzung sowie ist der größte Teil der Bevölkerung so aber ob sich jeder so wohl fühlt ist doch die Frage, ein Recht auf ein unversehrtes Leben hat jeder, das steht selbst in der Verfassung sowie andere nette Dinge an denen sich solche Menschen die es nicht einsehen orientieren sollten wenn doch alles ach so 'perfekt' sein soll. Dafür wurde das nicht umsonst aufgeschrieben. ICH kann darüber nur den Kopf schütteln und mir wohl denken das man solche Leute nicht belehren kann, die bräuchten mir nichts zu sagen weil ich ihnen nichts zu sagen hätte.

Wir haben in unserer Familie ebenso ein Schwulenpärchen, ich bewunder sie irgendwo doch sehr das sie sich wirklich lieben, mehr als manch andere Leute es wohl je tun können, der Partner meines Verwandten ist dermaßen nett und freundlich zu ihm das es fast schon abartig ist. Das sie sich lieben merkt man wirklich, das würde selbst ein Blinder sehen dennoch stößt es auf Intoleranz bei manchen meiner Verwandten meine Tante beteuert mir doch immer und immerwieder wie schade es doch sei das zwei so hübsche Männer keine Frau hätten. ich meine sie hat einen Mann da kann ihr das doch so oder so egal sein zudem und wenn schon, sie fühlen sich so wohl und das mehr als manch andere.

Was mich anbelangt bei mir ist es ähnlich, es zieht mich zu entweder männlich wirkenden Frauen oder weiblich wirkenden Männern hin, wobei ich sagen muss das ich nur eine Beziehung hatte, die aber schöner als alles andere war was ich mir hätte jemals vorstellen können. Die Tolleranz war da die zeit war da bis ich mich richtig öffnen und frei entfalten konnte und auch mein ehemaliger Freund hat mich unterstützt wo es nur ging und all das, einfach nur ein Traum der dann leider zerplatzt ist was ich verstehe. Jeder sehnt sich nunmal nach Zärtlichkeiten auf Dauer und eine Beziehung die ein und ein halbes Jahr ging sollte so etwas wahrscheinlich mitbringen. Können tat ich es dennoch nur in Maßen und nicht in Massen. Akzeptiert wurde es doch hat ER sich dennoch getrennt weil er eben diese Intimitäten wohl vermisst hat und sie bei seiner jetzigen Freundin gefunden hat, ich kann mich darüber nur freuen um ehrlich zu sein weil er nun hoffentlich so glücklich ist wie er es mit mir nie wirklich sein konnte, zudem plädierte er immer : ' Ich bin nicht schwul', teils verletzend aber ich denke das ich dennoch durchaus aufrichtig geliebt wurde, so wie ich war und es immernoch bin. So wie ich es sehe steht er doch indirekt auf beides, natürlich will ich da niemandem etwas unterstellen aber er war der der es wirklich akzeptieren konnte und mich auch so behandelt hat.

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